Mittwoch, 13. Februar 2013

Mal sehen - 10in2

Seit längerem schon geistert dieses 10in2 durch meinen Bekanntenkreis. Das erste Mal habe ich vor ziemlich genau 2 Jahre davon gehört, ein Teamfindungstrainer hat sehr begeistert davon berichtet - damals (und bis vor kurzem) konnte ich mit dieser Art von Lebensstil nicht wirklich viel anfangen und mir auch nicht vorstellen, dass ich das jemals versuche. Dazu esse und genieße ich einfach viel zu gerne, hab ich mir immer gedacht.

Während es in den Medien auch immer wieder mal erwähnt wurde, habe ich die Arbeit gewechselt und bin jetzt erneut mit 10in2 konfrontiert - und mit zumindest Einer glühenden Verfechterin dieser Ernährungsweise.
Kollegin 1 hatte sich als Neujahrsvorsatz 10in2 vorgenommen, allerdings vorerst nur für den Monat Jänner. Sie hat, soweit ich weiß, wieder damit aufgehört, hat auch nicht durchwegs begeistert davon berichtet. Das Essen in meiner Arbeit ist meist recht ungesundes Fertigfutter und so hat sie immer sehr gelitten, wenn ein Esstag an einem Arbeitstag stattgefunden hat. Kopfweh und Erschöpfung waren auch Zustände, die ihr etwas zu Schaffen gemacht haben...

Kollegin 2 ist seit Mitte Jänner dabei und würde, wie mir scheint, damit am liebsten selbst auf Seminartour gehen, wie der "Erfinder" Bernhard Ludwig. Sie berichtet schlichtweg von einem veränderten Lebensgefühl, fühlt sich fit, aktiv und hochmotiviert. Zur Werbung hat sie uns noch gleich TV-Beiträge eines nicht-namhaften staatlichen Senders gezeigt, in welchem Ärzte die durchwegs positiven Gesundheitsverläufe von 10in2 ProbandInnen dokumentierten.

10in2 - warum ich jetzt auch?

Ehrlich gesagt, hab ich mich wahrscheinlich gestern von Kollegin 2 etwas anstecken lassen.  Ich habe noch argumentiert, dass mir bei Hunger oft gleich schlecht wird - aber irgendwie hat sich der Gedanke, 10in2 auszuprobieren, doch in meinem Köpfchen eingenistet. Und ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich schon gerne das ein oder andere Kilo weniger auf dem Hintern hätte - gesund soll es auch sein, na dann. Mr. Kuchen zeigte sich beim abendlichen Telefonat besorgt, ob das nicht meiner Gesundheit schaden würde. Ich hab versprochen, mich zu informieren.

Im Internet habe ich zunächst mal die "Hauptseite" gefunden - die FAQ und auch alle weiteren Infos waren mir aber viel zu viel Propaganda. Kaufen wollte ich auch nichts.
Also weitergesucht - außer ein paar etwas mühsamen zu lesenden Foren habe ich aber nicht wirklich viel gefunden. Ich weiß jetzt, dass es eine 50:50 Diät gibt, die scheinbar vergleichbar ist mit 10in2 - hatte allerdings 10in2 nicht als Diät betrachtet hmmm - und dass diese Art der Ernährung unter "Intermittierendes Fasten" fällt. Dann passt das ja, dass ich mir das mal für die Fastenzeit vorgenommen hab. Mir ist eigentlich das Internet als einzige Informationsquelle zuwider, aber die Hauptbücherei hat auch keine Literatur dazu ausgespuckt und ich hoffe doch, dass ich mit den Internetinfos kritisch und verantwortungsvoll umgehen kann.

Heute war also mein erster 0er - Nuller, so wie das die Insider nennen, zu denen ich mich aber noch nicht wirklich zählen mag. An diesem meinem ersten 0er Tag also geht es mir jetzt am Abend nicht wirklich anders als sonst. Ich war heute nicht arbeiten, - normalerweise bin ich dann zuhause fast nur am Essen. Es war angehnehm, sich nicht über Essenszubereitung den Kopf zerbrechen zu müssen (obwohl ich wirklich sehr gerne koche und esse), stattdessen habe ich mich mit dem Teekochen herumgeschlagen.

Was ich noch nicht weiß:

  • 10in2 und Sport? - ich meine damit nicht das empfohlene 1h Walken. Ist 10in2 mit einem ganzen Tag Skifahren, 1,5 h Aquafitness  oder einem Radurlaub kompatibel?
  • Was ist ein Getränk? - Kollegin 1 und 2 hatten da so ihre Ausnahmen. So hat die eine ihren Malzkaffee mit Milch getrunken, die zweite trinkt verdünnte Fruchtsäfte. Auch im Internet berichten manche davon, ein Fläschen Cola Zero wäre ok, Buttermilch mit Soda sogar empfohlen?!?
Meine nächsten Beiträge sind dann hoffentlich wieder Rezepte ;)


Donnerstag, 17. Januar 2013

Fäustlinge mal anders - gehäkelt!



Wien versinkt heute im Schnee - den ganzen Tag schneit es schon. Und ich genieße es, aus meiner kuscheligen Altbauwohnung nach draussen auf die schöne weiße Welt zu schauen, häkle ein bisschen hier und ein bisschen da...

Und weil es so schön zum Wetter passt, zeige ich heute meine unvollendeten Fäustlinge her..tadaaaa
Wie man sieht, ist der eine noch nicht ganz fertig, aber das ist in null komma nix erledigt, es fehlt nur noch der Schaft. Mit dem Daumen auf dem rechten Handschuh bin ich nicht so ganz zufrieden, aber so genau schaut ja da niemand hin, wenn man sie mal anhat. Ich hatte teilweise Probleme, die Anleitung zu verstehen und hab dann mehr oder weniger nach Gefühl gehäkelt, so sind sie nicht ganz gleich geworden.

Für meine kleinen Händchen sind sie etwas zu lang, aber das stört mich eigentlich nicht weiter. Sie sind schön dick und vielleicht kann ich ja bald wieder radfahren, - dafür sind sie dann genau richtig.



Ich glaube, in der nächsten Balkonwinterdeko bekommen die Handschuhe einen fixen Platz. 

Dienstag, 15. Januar 2013

Becherkuchenvariation - Honig statt Zucker

Uiuiui der Schweinehund war übermächtig die letzten Wochen, aber jetzt! Mittlerweile war ich schifahren, rodeln, Krampusse anschauen, in  Hamburg undundund...  Post gibt es jetzt aber nur einen ganz alltäglichen, dafür aber umso leckereren...

Mr. Kuchen hat mich am Wochenende mit einem Besuch beehrt. Und Mr. Kuchen hat seinen Namen nicht umsonst. Er LIEBT Kuchen! So eine Liebe zu einem Lebensmittel hab ich noch selten erlebt - ausser vielleicht meiner eigenen zu Speck..hihi.
Und wie kann ich also meinem Mr. Kuchen eine besondere Freude machen? Genau, Kuchenbacken. Muttern hat mich ja zu einer exorbitanten Speisekammernsammlerin herangezogen - also normalerweise habe ich ziemliche viele Vorräte zu Hause:

1 Becher Mehl - check
1/2 Becher Öl - check
1 Becher Sauerrahm - check
1/2 Pkg. Backpulver - check
1 Becher Kakao - check
1 Becher Nüsse ----hm ok Mandeln sind da - check
3 Eier - auchcheck
1 Becher Zucker - Mistmistmist

Sonntags, kein Zucker im Haus und dem armen Mr. Kuchen schon Gusto gemacht. Was tun? Nach meinen Stevia-Backexperimenten dachte ich, dass das doch irgendwie gehen muss. So eine versierte Bäckerin bin ich aber dann auch wieder nicht, also hab ich das Internet bemüht und nach einiger Sucherei bin ich auf Honig gestoßen. Die Meinungen gingen etwas auseinander, aber Fazit war, dass ich Zucker durch Honig ersetzen kann und zwar sollte ich ca. die 1/2 bis zu 3/4 der Angabe für Zucker Honig verwenden (an dem Satz hab ich jetzt 10 Minuten gebastelt, ist das Deutsch?)
also

1 Becher Zucker -  
1/2 Becher Honig (mit Augenmaß, hab ich nicht nochmal extra umgefüllt, zwecks der Patzerei)

Mr. Kuchen musste seinen Kuchen dann selber zusammenmixen. Zuerst die 3 Eier mit dem Zucker Honig rühren, danach einfach nach und nach den Rest dazukippen, voila!
Auf meinen Wunsch hin durfte ich dann noch Kochschokolade zerdeppern und die Stückchen in den Teig streuen.

Nach kurzer Backformdiskussion hab ich mich dann mit der "Brotbackform" durchgesetzt, einfach mit Backpapier ausgeschlagen und die Kuchenmasse hineinlaufen lassen.

In meinem Gasofen hab ich es bei 180° Grad ca. 40 Minuten gebacken. Da war dann aber die Unterseite schon sehr knusprig und gut gebräunt.
Die Schokoladestückchen waren im warmen Kuchen noch schön flüssig, mmmmmh!